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Tipps zur Bewässerung deiner Zimmerpflanzen

Von Danique
in Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen zu gießen klingt einfach. Du nimmst eine Gießkanne, schüttest das Wasser in den Topf und wiederholst diesen Vorgang regelmäßig. Ganz unkompliziert, oder? Falsch gedacht! Wasser ist die häufigste Todesursache für Zimmerpflanzen.

Pflanzenarten und ihr Wasserbedarf

Es gibt verschiedene Pflanzenarten mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Schau dir vorher genau an, mit welcher Pflanze du es zu tun hast. Der einfachste Schritt ist, herauszufinden, in welche Kategorie deine Zimmerpflanze fällt:

  • Wenig Wasser
  • Durchschnittlich Wasser
  • Viel Wasser

Pflanzen, die wenig Wasser brauchen

Sukkulenten, Kakteen oder Euphorbien brauchen wenig Wasser. Das liegt an der Dicke der Blätter. In diesen Blättern speichern Sukkulenten, Kakteen und auch Euphorbien ihr Wasser. Meistens reicht es, diese Pflanzen einmal im Monat zu gießen.

Pflanzen, die durchschnittlich Wasser brauchen

Das sind Pflanzen, die nicht wöchentlich Wasser benötigen, aber auf jeden Fall alle zwei Wochen. Denk zum Beispiel an eine Dracaena oder Aglaonema. Diese Pflanzen mögen es, wenn die Blumenerde (leicht) antrocknet, bevor sie wieder gegossen werden.

Im Sommer brauchen diese mäßig wasserbedürftigen Pflanzen oft alle 10 Tage Wasser. Im Winter kannst du das Gießen auf alle zwei Wochen erhöhen.

Pflanzen, die viel Wasser brauchen

Bei tropischen Pflanzen hast du es mit einem hohen Wasserbedarf zu tun. Das liegt daran, dass tropische Pflanzen gerne an einem sonnigen Standort stehen – oft sogar im direkten Sonnenlicht. Durch das viele Sonnenlicht benötigt die Pflanze auch extra viel Wasser.

Beispiele für Pflanzen, die oft Wasser brauchen, sind die Bananenpflanze (Musa), Strelitzia und Alocasia. Diese Pflanzen benötigen im Winter einmal pro Woche Wasser und im Sommer mindestens zweimal – manchmal sogar dreimal pro Woche!

Tipps zur Bewässerung von Zimmerpflanzen

  1. Lerne deine Pflanze kennen und nimm dir dafür Zeit.
  2. Gieße das Wasser rund um die Pflanze, anstatt immer an derselben Stelle zu gießen. An der Stelle, an der du Wasser gibst, kann die Erde verhärten. Dadurch kann weniger Sauerstoff in die Erde eindringen, was unter anderem Wurzelfäule verursachen kann. Wenn du das Wasser gleichmäßig über den Topf verteilst, verhinderst du die Verdichtung der Erde.
  3. Nutze einen Wasser- oder Feuchtigkeitsmesser oder ein Bewässerungssystem für Pflanzen. Den Wasser- und Feuchtigkeitsmesser kannst du in jeden gewünschten Topf stecken, um Informationen über den Wasserbedarf zu erhalten. Das Bewässerungssystem für Pflanzen wird unten in einem Topf platziert und hat einen Bereich, in dem überschüssiges Wasser gespeichert wird. Eines unserer Lieblingssysteme dafür ist das Pflanzenbewässerungssystem Neptun.
  4. Gib von Frühjahr bis etwa Ende August Dünger. Durch das zusätzliche Sonnenlicht können die meisten Zimmerpflanzen etwas extra Nährstoffe gebrauchen.
  5. Organisiere einen Pflanzenbetreuer, wenn du für längere Zeit nicht zu Hause bist.

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