Die Oleander, auch bekannt als Nerium Oleander, ist ein wunderschöner und beliebter Strauch für Gärten. Die Pflanze ist vor allem für ihre auffälligen Blüten und die dunkelgrünen, langen Blätter bekannt. Das Schöne an der Oleander ist, dass die Pflanze sogar im Winter immergrün bleibt. Das macht die Oleander perfekt als Strauch in Vorder- und Hintergärten.
Die Pflege der Oleander
Sonnenlicht
Oleander-Pflanzen fühlen sich vor allem an einem sonnigen Standort wohl. Sie brauchen mindestens 6 bis 8 Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag. Dieses Sonnenlicht ist nicht nur wichtig für das Wachstum, sondern auch für eine große Menge an Blüten ist ein sonniger Standort entscheidend.
Wasserbedarf
Achte darauf, dass die Oleander regelmäßig Wasser bekommt, besonders während trockener Perioden im Sommer. Gieße immer am Fuß der Pflanze, damit kein Wasser auf die Blätter zurückfließen kann. Wenn Wasser auf den Blättern bleibt, kann das Schimmel verursachen. Das willst du natürlich vermeiden! Vermeide auch, dass der Boden zu nass wird, da dies Wurzelfäule verursachen kann.
Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Oleander sind winterhart und können gut mit verschiedenen Temperaturen umgehen. Von Frost bis zu heißen Sommertagen, ein Oleander kann mit beiden Situationen gut klarkommen. Obwohl sie gegen Kälte resistent sind, ziehen sie gemäßigte bis warme Klimazonen vor. In Bezug auf die Luftfeuchtigkeit haben Oleander-Pflanzen keine besonderen Anforderungen.
Häufige Probleme
Oleander haben normalerweise nicht oft mit Krankheiten oder Schädlingen zu kämpfen. Wenn sie jedoch befallen werden, kann es schwierig sein, diese Probleme loszuwerden. Eine Oleander ist besonders anfällig für:
- Wolläuse: Kleine, fusselige Insekten, die sich auf den Blättern und Stängeln niederlassen und Schäden verursachen können.
- Aphiden: Kleine Insekten, die sich von den Säften der Pflanze ernähren und Blattdeformationen verursachen können.
- Pseudomonas: Eine Krankheit, von der fast alle Oleandersorten betroffen sind. Glücklicherweise bricht das Virus jedoch nicht oft aus! Blätter und Blüten werden durch die Infektion betroffen und bekommen schwarze Flecken. Außerdem kann es vorkommen, dass sich Blüten nicht öffnen oder befallen sind, wenn die Blüte aufgeht.
Überprüfe die Oleander regelmäßig, um mögliche Infektionen schnell zu erkennen und gegebenenfalls zu behandeln.



Die Oleander schneiden
Um die Form der Oleanderpflanze zu erhalten, ist das Schneiden ein wichtiger Bestandteil. Die beste Zeit, um die Pflanze zu schneiden, ist direkt nach der Blüte im späten Frühjahr oder sobald der Sommer beginnt.
Es ist wichtig, beim Schneiden der Oleander immer Handschuhe zu tragen und vorsichtig zu arbeiten. Die Oleander ist nämlich sehr giftig.
Beginne mit dem Entfernen der verblühten Blüten und befallenen Blätter. Schneide dann unerwünschte Äste über einem Seitentrieb oder einer Knospe zurück. Um der Pflanze zusätzlich Form zu geben, kannst du auch Seitentriebe über einem anderen Seitentrieb oder einer Knospe zurückschneiden.
Eine Oleander pflanzen
Wenn du eine Oleander pflanzen möchtest, ist der Standort eines der wichtigsten Aspekte. Wähle einen Ort, an dem die Oleander den ganzen Tag Sonne abbekommen.
- Zuerst musst du ein Loch graben, das doppelt so breit ist wie der Wurzelballen der Oleander. Es ist besser, das Loch zu breit als zu tief zu graben. Wenn das Pflanzloch zu tief ist, ist das nachteilig für die Oleander.
- Pflanze dann die Oleander in das ausgegrabene Loch. Fülle den Rest des Lochs mit der gemischten Erde auf und achte darauf, dass der obere Teil des Wurzelballens auf Erdniveau liegt.
- Sobald das Loch geschlossen ist, kannst du die Oleander gießen. Achte darauf, dass du genug Wasser gibst, damit die Pflanze gut hydriert ist und Wurzeln schlagen kann. Es ist wichtig, dass die Erde in den ersten Wochen kontinuierlich leicht feucht bleibt.









